Streitkräfte und Strategien

Streitkräfte und Strategien

Euer Podcast zum Krieg in der Ukraine – auch mit dem Blick auf andere Krisen und Kriege in der Welt. Jeden Dienstag und Freitag ab 16.30 Uhr. Die langjährigen ARD-Korrespondent:innen Anna Engelke, Stefan Niemann, Kai Küstner und Astrid Corall sprechen mit sicherheitspolitischen Expert:innen über die neue Weltordnung und Europas Antwort auf die Machtinteressen der USA, Russlands und Chinas. Fragen und Anregungen zum sicherheitspolitischen Podcast: streitkraefte[at]ndr.de Weitere Interviews und Hintergründe: https://www.ndr.de/nachrichten/info/sendungen/streitkraefte_und_strategien/index.html
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Bölümün özeti

Ab Mittwoch steht in Hamburg einer von sieben Hauptverdächtigen im Nordstream-Prozess vor Gericht. Ein halbes Jahr nach Beginn der russischen Vollinvasion in der Ukraine waren 2022 auf dem Grund der Ostsee Stränge der deutsch-russischen Gaspipelines Nordstream 1 und 2 zerstört worden. Dazu recherchiert seit Jahren ein Team der ARD, der Süddeutschen Zeitung und der ZEIT. Holger Stark war einer der ersten, der darüber berichtete, dass die Spur in die Ukraine führe. Mit dem stellvertretenden Chefredakteur der ZEIT spricht Host Kai Küstner über den aktuellen Stand der Ermittlungen. Dabei sei nicht eindeutig geklärt, so Stark, ob Selenskyj und die politische Führung der Ukraine in die Anschlagspläne eingeweiht waren. Aufgrund der gewaltigen geopolitischen Auswirkungen ist es aus seiner Sicht aber wichtig, dass dieser Fall restlos aufgeklärt wird. Der Bau der Pipeline mag ein Fehler gewesen sein. Und: Es gebe sehr gute Gründe, die Ukraine in ihrem Abwehrkampf zu unterstützen, so der Investigativjournalist: "Dazu…

Bölümler

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Der Nord-Stream-Krimi (mit Holger Stark)

Ab Mittwoch steht in Hamburg einer von sieben Hauptverdächtigen im Nordstream-Prozess vor Gericht. Ein halbes Jahr nach Beginn der russischen Vollinvasion in der Ukraine waren 2022 auf dem Grund der Ostsee Stränge der deutsch-russischen Gaspipelines Nordstream 1 und 2 zerstört worden. Dazu recherchiert seit Jahren ein Team der ARD, der Süddeutschen Zeitung und der ZEIT. Holger Stark war einer der ersten, der darüber berichtete, dass die Spur in die Ukraine führe. Mit dem stellvertretenden Chefredakteur der ZEIT spricht Host Kai Küstner über den aktuellen Stand der Ermittlungen. Dabei sei nicht eindeutig geklärt, so Stark, ob Selenskyj und die politische Führung der Ukraine in die Anschlagspläne eingeweiht waren. Aufgrund der gewaltigen geopolitischen Auswirkungen ist es aus seiner Sicht aber wichtig, dass dieser Fall restlos aufgeklärt wird. Der Bau der Pipeline mag ein Fehler gewesen sein. Und: Es gebe sehr gute Gründe, die Ukraine in ihrem Abwehrkampf zu unterstützen, so der Investigativjournalist: "Dazu…

13 Eki 2026
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Bröckelt die Ukraine-Unterstützung? (mit Wolfgang Richter)

Die Landtagsfraktionen von AfD und BSW in Sachsen-Anhalt wollen die Waffenlieferungen an die Ukraine stoppen, die Sanktionen aufheben und mit Russland wieder ins Geschäft kommen. Dass dies rein symbolische Wirkung und keinerlei praktische Auswirkungen haben wird, besprechen die Hosts Stefan Niemann und Kai Küstner. Denn die Länder bzw der Bundesrat haben sehr eingeschränkte Befugnisse bei den Ukraine-Hilfen. Was die Lage in der Ukraine angeht, so verdichten sich die Anzeichen, dass Machthaber Putin diesen Winter die Ukraine in die Kapitulation zu bomben versuchen wird. Innerhalb von zwei Tagen starben bei Luftangriffen, u.a. auf Busse in Kramatorsk, über 75 Menschen. Der ukrainische Präsident Selenskij rief in einer emotionalen und anklagenden Botschaft die USA dazu auf, den Druck auf Russland zu erhöhen. In diesem Zusammenhang forderte er auch erweiterten Zugriff der Ukraine auf Elon Musk’s Stralink-Netzwerk. Kai erläutert die Hintergründe dazu. Zudem sieht Kai in einer Personalentscheidung Putins einen…

09 Eki 2026
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Killt KI die Menschheit? (mit Anja Dahlmann)

Russland führt bereits einen “Schattenkrieg” mit Deutschland – so lautet die deutliche Warnung der Nachrichtendienste. Die Gefahr einer militärischen Auseinandersetzung wachse. Laut BND-Chef Jäger sieht Putin uns als Hauptgegner. Und: nach Erkenntnis des Geheimdienstes wird der russische Machthaber den Krieg gegen die Ukraine noch ausweiten, um das Land diesen Winter “in die Knie zu zwingen”. Von einer „wachsenden und sich intensivierenden Menschenrechtskatastrophe“ hat am vergangenen Freitag der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Türk, gesprochen und die Auswirkungen des Krieges auf die ukrainische Zivilbevölkerung dargestellt. Stefan Niemann fasst die Aussagen Türks zusammen. Er blickt auch auf den Besuch von Bundeskanzler Merz in Kyjiw, der von ständigem Luftalarm und russischen Angriffen begleitet wurde. Merz bot der Ukraine ein umfangreiches Hilfspaket an, geplant ist eine Waffenkooperation mit der Ukraine. Die wehrt sich weiter – und nimmt u.a. russische Öllager in Visier. Im Schwerpunkt dieser…

06 Eki 2026
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Hat die NATO den Friedenspreis verdient? (mit Christian Mölling)

Am Donnerstag hat die NATO den Internationalen Preis des Westfälischen Friedens erhalten. Während Bundeskanzler Merz die Allianz als würdigen Preisträger sieht, gab es bei der Verleihung in Münster auch Proteste. Im Gespräch mit Host Anna Engelke bewertet der Sicherheitsexperte Christian Mölling die Preisvergabe an das Militärbündnis. Der Direktor der Denkfabrik EDINA analysiert auch die von Bundeskanzler Friedrich Merz gehaltene Laudatio, in der er die Rolle Deutschlands für die Unterstützung der Ukraine mehrfach hervorgehoben hat. Mölling bewertet im Interview auch den Zustand der NATO. "Mit dem allseits hörbaren Abgesang der Amerikaner auf die NATO ist es im Grunde genommen so, dass die NATO quasi in einem größeren Selbstzweifel ist als sie das, glaube ich, jemals zuvor gewesen ist." Mölling beschreibt, was die Allianz, aber auch Deutschland aus seiner Sicht nun tun sollten. Wegen eines Manövers im Sommer im baltischen Ostseeraum hat Russland der NATO eine "beispiellose Eskalation der…

02 Eki 2026
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Ist Reden mit Russland Zeitverschwendung? (mit Sarah Pagung)

Zum ersten Mal seit Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine haben sich die Außenminister Deutschlands und Russlands getroffen. Auch wenn Argumente dagegen sprächen, sei das Treffen des deutschen Außenministers Wadephul mit seinem russischen Amtskollegen Lawrow in New York richtig gewesen, findet Sarah Pagung. Im Interview mit Host Kai Küstner erklärt die Leiterin des Berliner Büros der Körber Stiftung, warum. Die Häme, die Lawrow hinterher über Wadephul ausgeschüttet hat, war aus ihrer Sicht zu erwarten. Das Treffen habe nochmals bewiesen, dass Russland nicht verhandeln wolle. Pagung analysiert im Interview die russische Strategie im Krieg gegen die Ukraine, erklärt, wie Machthaber Putin versucht, innenpolitische Zweifel an einem russischen Sieg in der Ukraine zu zerstreuen, und sie schätzt ein, unter welchen Umständen Putin eines Tages doch zu Verhandlungen bereit sein könnte. Außerdem geht es um die Frage, wie die europäischen Länder mit Russland und dessen hybriden Angriffen umgehen…

29 Eyl 2026